Kurz vor den Sommerferien starteten 28 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen G6a und G6b zusammen mit Herrn Kather, Herrn Langefeld und Frau Czap in ein kleines Abenteuer: Mit dem Zug und dem Bus ging es für fünf Tage in ein kleines Dorf im französischen Elsass. Dort trafen wir auf 28 gleichaltrige Schülerinnen und Schüler, die von unserer Partnerschule in Montaigu ebenfalls dorthin gekommen waren.
Zunächst herrschte auf beiden Seiten Zurückhaltung, insbesondere aufgrund der Sprachbarriere. Doch Kennenlern- und Kooperationsspiele ebenso wie gemeinsame Workshops zu Themen wie Theater, Europa, deutsch-französische Freundschaft und Kochen, ermöglichten schnell Begegnungen und Austausch zwischen den deutschen und französischen Jugendlichen.
Thematisch stand die Begegnungsfahrt unter dem Motto „Europa verbindet“. So war das Highlight der Woche ein Tagesausflug in die Europametropole Straßburg mit einer Besichtigung des Europaparlaments und einer Erkundung des Europaviertels. Umrahmt wurde das inhaltliche Programm von einem Besuch der charmanten Kleinstadt Saverne mit ihrer beeindruckenden Felsenburg, einem Lagerfeuer, einer Nachtwanderung und einem Besuch des Karlsruher Zoo. Daneben gab es auch viel Zeit für gemeinsame Spiele wie Fußball oder Völkerball, bei dem am schnellsten deutsch-französische Kontakte geschlossen wurden.
Mit der Begegnungsfahrt erhält die Partnerschaft zwischen der Freiherr vom Stein-Schule und dem Collège Jules Ferry in Montaigu, der Partnerstadt Immenhausens, eine neue Bereicherung. Seit über 35 Jahren organisieren beide Schulen einen Schüleraustausch, das Treffen an einem dritten Ort zwischen Immenhausen und Montaigu ermöglicht ein erstes Kennenlernen und soll Lust darauf machen, zwei Jahre später am Schüleraustausch teilzunehmen. Zugleich schafft die Fahrt ein Bewusstsein dafür, dass gemeinsame Begegnungen die Basis für Frieden und Verständigung in Europa sind und die Zusammenarbeit Deutschlands und Frankreichs einen zentralen Baustein für ein funktionierendes Europa bildet. Der gelungenen Premiere der Begegnungsfahrt sollen daher weitere Treffen folgen, dass eine intensivere und langfristigere Verbindung zwischen den Jugendlichen entstehen kann.





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