Ende März wurde das hessische Korbach zum Schauplatz eines mitreißenden Floorball-Turniers: Beim U18-Hessenpokal zeigte die Schulmannschaft der Freiherr-vom-Stein-Schule Immenhausen eine beeindruckende Leistung – und sorgte am Ende für einen echten Paukenschlag. „Mit Teamgeist, Kampfwillen und spielerischer Klasse sicherten sich unsere Spielerinnen und Spieler sensationell den Turniersieg und damit den Titel des Hessenpokalsiegers“, so Sportlehrer Marcel Müller, der die „Floorball“-AG leitet. Im Juni findet in Berlin das Bundesfinale statt, bei dem die Schülerinnen und Schüler als Pokalsieger das Bundesland Hessen vertreten.
Zum erfolgreichen Team gehörten Laura Heinzig (M8b), Paulina Eisenlöffel (M8b), Janina Alessandrini (M8b), Nikita Sperling (M8b), Paul Fuhrmann (G10a), Anton Winkler (G10a) sowie Gleb Ginz (A6b).
Der Turnierstart verlief jedoch zunächst holprig. Marcel Müller: „Im ersten Spiel musste sich unsere Mannschaft deutlich mit 1:5 geschlagen geben. Doch genau diese Niederlage wurde im Nachhinein zum Wendepunkt. Das Team zeigte eine beeindruckende Moral, steigerte sich von Spiel zu Spiel und blieb im weiteren Turnierverlauf ohne Niederlage.“ Mit großem Einsatz, klugem Zusammenspiel und wachsender Sicherheit erkämpften sich unsere Spielerinnen und Spieler Sieg um Sieg.
Ein Blick auf die weiteren Ergebnisse und die Abschlusstabelle (abrufbar unter https://tournifyapp.com/live/leu182026/standings) zeigt, wie souverän sich das Team nach dem Fehlstart durch das Teilnehmerfeld gearbeitet hat. Durch konstant starke Leistungen sowohl in der Offensive als auch in der Defensive setzte sich die Mannschaft schließlich verdient an die Tabellenspitze und ließ die Konkurrenz mit 6 Siegen, einem Unentschieden und nur einer Niederlage bei 19 Punkten und einem Torverhältnis von 21:10 hinter sich. Eine tolle Leistung wenn man bedenkt, dass die Spielerinnen und Spieler in dem freiwilligen Nachmittagsangebot nur einmal die Woche für 90 Minuten zum Training treffen. Floorball, auch als Unihockey bekannt geworden, ist eine schnelle, aus Skandinavien stammende Hallenmannschaftssportart, die Elemente aus Eishockey und Feldhockey vereint. Gespielt wird 5-gegen-5 (Großfeld) oder 3-gegen-3 (Kleinfeld) mit leichten Kunststoffschlägern und einem Lochball. Der Fokus liegt auf Technik, Passspiel und Schnelligkeit, während Körperkontakt stark eingeschränkt ist.
Mit dem Gewinn des Hessenpokals hat sich die Schulmannschaft für das Bundesfinale qualifiziert, das am 08. und 09. Juni 2026 in Berlin stattfinden wird. „Für unsere Schülerinnen und Schüler ist dies nicht nur sportlich ein großes Highlight – auch die Reise in die Hauptstadt wird ein unvergessliches Erlebnis sein. Die Vorfreude auf Berlin ist bereits jetzt riesig“, so AG-Leiter Marcel Müller. Schulleiterin Dr. Tina Hoffmann-Deist blickt schon mit Spannung auf das Finale: „Wir sind unglaublich stolz auf diese herausragende Leistung und drücken unserem Team fest die Daumen für das Bundesfinale. Hessenpokalsieger 2026 – was für ein Erfolg!“ Leider ist die Sportart „Floorball“ auf Bundesebene nicht im Programm Jugend-trainiert-für-Olympia. Daher gibt es keine automatische finanziellen Unterstützung. „Der Förderverein hat schon Unterstützung zugesagt, ebenso können wir einen Teil der Kosten aus den Ganztagsmitteln bezahlen, doch wir hoffen noch auf weitere Sponsoren und Förderer, damit unsere jungen Nachwuchssportler gut vorbereitet die Reise und den Aufenthalt in Berlin verleben können“, so Marcus Leitschuh, in der Schulleitung Koordinator der Ganztagsangebote. Marcel Müller: „Ein großes Lob gilt auch den Organisatoren des Turniers, die für einen reibungslosen Ablauf und hervorragende Rahmenbedingungen sorgten. Ebenso überzeugten die Schiedsrichter mit durchweg sehr guten und fairen Leistungen, die maßgeblich zum sportlich hochwertigen Niveau des Wettbewerbs beitrugen.“
Foto beim Wettkampf: Laura Heinzig (M8b), Nikita Sperling (M8b), Janina Alessandrini (M8b), Paul Fuhrmann (G10a), Gleb Ginz (A6b), Anton Winkler (G10a) sowie Paulina Eisenlöffel (M8b). (Foto Müller)
Foto Ehrung: Dr. Tina Hoffmann-Deist, Laura Heinzig (M8b), Nikita Sperling (M8b), Janina Alessandrini (M8b), Anton Winkler (G10a), Paulina Eisenlöffel (M8b), Paul Fuhrmann (G10a) und Gleb Ginz (A6b), Marcel Müller. (Foto Leitschuh)




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