Frankreichaustausch
Seit über 35 Jahren ist der Schüleraustausch mit zwei Schulen in Immenhausens Partnerstadt Montaigu eine schöne Tradition der Freiherr-vom-Stein-Schule. Eine deutsch-französische Freundschaft, die die beiden Städte sowie die Schulen verbindet und zur interkulturellen Verständigung in Europa beiträgt.
Seit über 35 Jahren ist der Schüleraustausch mit zwei Schulen in Immenhausens Partnerstadt Montaigu eine schöne Tradition der Freiherr-vom-Stein-Schule. Eine deutsch-französische Freundschaft, die die beiden Städte sowie die Schulen verbindet und zur interkulturellen Verständigung in Europa beiträgt.
Die interessierten Französischlernenden ab Jahrgang 8 können an der ca. zehntägigen Fahrt teilnehmen und wohnen vor Ort in der Familie ihres Austauschpartners, den sie beim Rückbesuch der französischen Gruppe in Deutschland ebenfalls bei sich beherbergen. Die deutsch-französischen Paare werden von den betreuenden Lehrkräften anhand der Interessen, Hobbys und
Lebensumstände (z.B. Geschwister) möglichst gut passend zusammengestellt. In der Regel werden schon vor der Fahrt erste außerschulische Kontakte geknüpft und ein erstes Kennenlernen angebahnt. Um den europäischen Zusammenhalt zu stärken, nehmen wir inzwischen auch Schülerinnen und Schüler ohne Französischkenntnisse mit. Die Kommunikation erfolgt in diesen
Fällen auf Deutsch und Englisch. Durch die Unterbringung in Gastfamilien und dank zusätzlicher Fördermittel des Deutsch-Französischen Jugendwerks kann diese Reise nach wie vor vergleichsweise kostengünstig angeboten werden.
Lebensumstände (z.B. Geschwister) möglichst gut passend zusammengestellt. In der Regel werden schon vor der Fahrt erste außerschulische Kontakte geknüpft und ein erstes Kennenlernen angebahnt. Um den europäischen Zusammenhalt zu stärken, nehmen wir inzwischen auch Schülerinnen und Schüler ohne Französischkenntnisse mit. Die Kommunikation erfolgt in diesen
Fällen auf Deutsch und Englisch. Durch die Unterbringung in Gastfamilien und dank zusätzlicher Fördermittel des Deutsch-Französischen Jugendwerks kann diese Reise nach wie vor vergleichsweise kostengünstig angeboten werden.
In Frankreich lernen die Schülerinnen und Schüler das Alltagsleben in den Familien und der Jugendlichen, die Schule und unsere Partnerstadt Montaigu kennen. Auf dem Programm stehen ein Besuch in der Schule, eine gemeinsame Exkursion ans Meer, eine Fahrt nach Nantes sowie weitere Ausflüge in der Region. Das Wochenende verbringen die Schülerinnen und Schüler in den Gastfamilien. Auf der Rückfahrt gibt es einen Aufenthalt mit Übernachtung in Paris, bei dem viele Sehenswürdigkeiten der französischen Hauptstadt besichtigt werden. Seit 2025 reisen wir nachhaltig mit der Bahn.
Der Gegenbesuch der französischen Gruppe in Deutschland ist ähnlich strukturiert. Künftig ist geplant, bei beiden Phasen des Austauschs auch Zeit für die gemeinsame, projektorientierte Arbeit an einem deutsch-französischen Thema des Alltags oder der Gesellschaft (z.B. Sport, Musik, Europa) zu integrieren und in gemeinsamen Lernprodukten neue, deutsch-französische Erfahrungen festzuhalten.
Der Frankreichaustausch fördert sowohl Sprachkenntnisse sowie interkulturelles Lernen als auch soziale Kompetenzen und die Persönlichkeitsentwicklung, schließlich ist der Aufenthalt in einer unbekannten Gastfamilie im Ausland für viele Schülerinnen und Schüler eine Erfahrung, von der sie enorm profitieren und an der sie wachsen.
Begegnungsfahrt ins Elsaß
Als Erweiterung des Frankreichaustauschs sind deutsch-französische Treffen in Form einer Drittortbegegnung in Planung. Das bedeutet, eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der Freiherr vom Stein-Schule und eine französische Gruppe einer unserer Partnerschulen in Montaigu (Frankreich) treffen sich an einem dritten Ort, beispielsweise im Elsass. Zunächst ist eine fünftätige Begegnungsfahrt für Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 6 geplant, die am Ende des Schuljahres stattfindet. Ziel der Fahrt ist es, dass sich die deutschen und französischen Kinder kennenlernen, indem sie gemeinsame Ausflüge machen und in verschiedenen thematischen Projekten, Animationen oder Ateliers zusammenarbeiten. Das Kennenlernen soll dazu beitragen, dass die Kinder motiviert sind, Französisch zu lernen und am Schüleraustausch teilnehmen. So können langfristig deutsch-französische Freundschaften aufgebaut werden, die auch die Partnerschaft zwischen den Partnerstädten Immenhausen und Montaigu stärken.
Als Erweiterung des Frankreichaustauschs sind deutsch-französische Treffen in Form einer Drittortbegegnung in Planung. Das bedeutet, eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der Freiherr vom Stein-Schule und eine französische Gruppe einer unserer Partnerschulen in Montaigu (Frankreich) treffen sich an einem dritten Ort, beispielsweise im Elsass. Zunächst ist eine fünftätige Begegnungsfahrt für Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 6 geplant, die am Ende des Schuljahres stattfindet. Ziel der Fahrt ist es, dass sich die deutschen und französischen Kinder kennenlernen, indem sie gemeinsame Ausflüge machen und in verschiedenen thematischen Projekten, Animationen oder Ateliers zusammenarbeiten. Das Kennenlernen soll dazu beitragen, dass die Kinder motiviert sind, Französisch zu lernen und am Schüleraustausch teilnehmen. So können langfristig deutsch-französische Freundschaften aufgebaut werden, die auch die Partnerschaft zwischen den Partnerstädten Immenhausen und Montaigu stärken.
Neben Themen des Alltags soll es bei der Begegnungsfahrt um das Zusammenleben in Europa sowie die Bedeutung und Funktionsweise der EU gehen, sodass Anknüpfungspunkte an den PoWi-Unterricht gegeben sind. Langfristig wird angedacht, auch eine deutsch-französische Begegnungsfahrt in Klasse 9 oder 10 als Vertiefung des Schüleraustauschs anzubieten. Hier stünde die inhaltliche Arbeit zu einem verbindenden historisch-politischen Thema im Vordergrund. Ziel der Reise wäre ein entsprechend des Themas geeigneter Lernort.
Deutsch-französische Begegnungsfahrten werden von Deutsch-Französischen Jugendwerk gefördert, umso mehr, wenn es sich um Projekte mit spezifischer Thematik handelt. Die Durchführung von Begegnungsfahrten ist stark abhängig vom Engagement der beteiligten Lehrkräfte und vom Interesse der Lernenden.
Romfahrt
Die Lateinfahrt, ein Angebot für Lernende ab der Jahrgangsstufe 8, verbindet fachliches Lernen mit gemeinschaftlichen Erfahrungen außerhalb des Unterrichts. Sie eröffnet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, historische und kulturelle Inhalte unmittelbar vor Ort zu erleben und auf anschauliche Weise zu vertiefen. Dabei werden insbesondere Themen aus den Fächern Latein, Geschichte, Kunst und Religion aufgegriffen und in einen lebendigen Zusammenhang gestellt.
Die Begegnung mit antiken Stätten, historischen Bauwerken und bedeutenden kulturellen Orten ermöglicht einen besonderen Zugang zur europäischen Geschichte und zur Welt der Antike. Unterrichtsinhalte werden dadurch greifbar und erhalten für die Schülerinnen und Schüler eine neue interkulturelle Bedeutung. Führungen, Museumsbesuche und Besichtigungen werden durch projektorientierte Arbeitsformen ergänzt. So setzen sich die Lernenden beispielsweise im Rahmen von Stadtrallyes, Fotodokumentationen oder kleinen Schülerführungen aktiv und eigenständig mit den besuchten Orten auseinander.
Ein wichtiger Bestandteil der Lateinfahrt ist zudem das soziale Lernen. Gemeinsame Erlebnisse außerhalb des Schulalltags stärken die Kursgemeinschaft und fördern Teamfähigkeit, Rücksichtnahme und Verantwortungsbewusstsein. Gleichzeitig lernen die Schülerinnen und Schüler, sich selbstständig in neuen Situationen zurechtzufinden und gemeinsam Herausforderungen zu meistern.
Ein wichtiger Bestandteil der Lateinfahrt ist zudem das soziale Lernen. Gemeinsame Erlebnisse außerhalb des Schulalltags stärken die Kursgemeinschaft und fördern Teamfähigkeit, Rücksichtnahme und Verantwortungsbewusstsein. Gleichzeitig lernen die Schülerinnen und Schüler, sich selbstständig in neuen Situationen zurechtzufinden und gemeinsam Herausforderungen zu meistern.

