{"id":15,"date":"2011-06-27T10:45:50","date_gmt":"2011-06-27T10:45:50","guid":{"rendered":"https:\/\/gesamtschule-immenhausen.de\/?page_id=15"},"modified":"2011-10-25T23:48:48","modified_gmt":"2011-10-25T21:48:48","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/gesamtschule-immenhausen.de\/?page_id=15","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"<div>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/gesamtschule-immenhausen.de\/wp-content\/uploads\/2011_10_25_16_02_100001.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5779\" title=\"2011_10_25_16_02_100001\" src=\"https:\/\/gesamtschule-immenhausen.de\/wp-content\/uploads\/2011_10_25_16_02_100001.jpg\" alt=\"\" width=\"767\" height=\"461\" \/><\/a>Von der Volksschule zur Gesamtschule<\/strong><\/p>\n<p>Im Zuge der Landschulre\u00adform gr\u00fcndeten die Stadt Immenhausen und die Gemeinden Hohenkirchen, Holzhausen und Mariendorf im Jahr 1965 einen gemein\u00adsamen Schulverband. Es wurde vereinbart, dass neben den Sch\u00fclern aus Immenhausen k\u00fcnftig alle Sch\u00fcler aus Mariendorf sowie die Sch\u00fcler der Klas\u00adsen 5 bis 9 aus Hohenkir\u00adchen und Holzhausen in einer neu zu errichtenden Mittelpunktschule in Im\u00admenhausen unterrichtet werden. Gleichzeitig beantragte der neue Schulverband die Ein\u00adrichtung eines Realschulzweiges.<br \/>\nDies war der Beginn einer wesentlichen Erweiterung des schulischen Angebotes f\u00fcr Immen\u00adhausen und Umgebung, das einherging mit erheblichen bauli\u00adchen Ma\u00dfnahmen.<\/p>\n<p>Im Juli 1966 erfolgte die Grundsteinlegung f\u00fcr die neue Mittel\u00adpunktschule am Kampweg. Ende des Schuljahres 1965\/66 wurden die Sch\u00fcler aus Immen\u00adhausen, Holzhausen und Mariendorf nach dem Absolvieren des ersten 9. Schuljahres aus der Volksschule entlassen. Zu Beginn des Kurzschuljahres 1966 besuchten 42 Sch\u00fcler die erste Real\u00adschulklasse in Immenhausen. Mit dem Schuljahresbeginn 1967\/68 wurde die neue Mittel\u00adpunktschule im Kampweg bezogen. F\u00fcr ca. 3.000.000,00 DM war der erste Bauabschnitt fertig gestellt.<\/p>\n<p>Zur gleichen Zeit waren auch die Sch\u00fcler der Klassen 5 bis 9 aus Hohenkirchen in die Mittelpunktschule Immenhausen \u00fcbernommen worden. Zu diesem Zeitpunkt besuchten 544 Sch\u00fcler in der Schule Immenhausen.<\/p>\n<p><strong>Der neue Name: \u201eMittelpunktschule Freiherr-vom-Stein&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Zu Beginn des Schuljahres 1968\/69 wurde eine freiwillige F\u00f6rder\u00adstufe eingef\u00fchrt. Die Sch\u00fcler\u00adzahl stieg auf 609. Die Erweiterung dieses attraktiven schuli\u00adschen Angebotes f\u00fchrte dazu, dass auch Sch\u00fcler aus Veckerhagen die Immenh\u00e4user Schule besuchten. Infolge der Einf\u00fchrung der F\u00f6rderstufe wurden die ersten Studienr\u00e4te von der Albert-Schweitzer-Schule in Hofgeismar an die A-Kurse der F\u00f6rderstufe stundenweise abgeordnet.<\/p>\n<p>Mitwirkung vom 01.01.1970ging auf Beschluss des Hessischen Landtages die Schultr\u00e4gerschaft vom Schulverband Immenhau\u00adsen auf den Kreis Hofgeismar \u00fcber. Nach dem Willen der<br \/>\nKreis\u00adgremien sollten einzelne Mittelpunktschulen im damaligen Kreis zu Gesamtschulen erweitert werden. Dies war aber nur m\u00f6glich, wenn gleichzeitig die Einzugsbereiche der Gesamt\u00adschulen erheblich vergr\u00f6\u00dfert w\u00fcrden. F\u00fcr die Freiherr-vom-Stein-Schule bedeutete dies, dass die Beschulung der Sch\u00fcler aus weiteren Gemeinden erforderlich war.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich wurde am 05.12.1969 vom Kreistag beschlossen, dass im Kreis f\u00fcnf Gesamtschulen und zwar in Karlshafen, Bodenfelde\/Lippoldsberg, Hofgeismar, Grebenstein und Immen\u00adhausen entstehen sollten. Das bedeutete f\u00fcr die Freiherr-vom-Stein-Schule Immenhausen, dass zu Beginn des Schuljahres 1970\/71 die Kinder aus Immenhausen, Mariendorf, Holzhausen, Hohenkirchen und Udenhausen in Immenhausen beschult wur\u00adden. Von einem Teil der Eltern aus Udenhausen wurde dies begr\u00fc\u00dft, der andere Teil der Eltern wollte, dass die Kinder weiter\u00adhin in Grebenstein zur Schule gingen. Durch Streikma\u00dfnahmen wollten diese Eltern eine \u00c4nderung herbeif\u00fchren.<\/p>\n<p><strong>Der erste Gesamtschuljahrgang&#8230;<\/strong><\/p>\n<p>Nachdem der Kreistag des Kreises Hofgeismar den Beschlu\u00df vom in einer weiteren Sitzung best\u00e4tigt hatte, konnte der Unterricht in Immenhausen am ordnungsgem\u00e4\u00df aufgenommen werden. Zu Beginn des ersten Gesamtschuljahrganges war die Sch\u00fcler\u00adzahl auf 876 gestiegen. Daher war es wichtig, dass der dreigeschossige Klassentrakt und die \u201ekleine&#8220; Turnhalle in Betrieb genommen werden konnten.<\/p>\n<p>Neben dieser positiven Entwicklung hatte die Ablehnung der geforderten obligatorischen F\u00f6rderstufe durch den Hessischen Kultusminister die Entwicklung zur angestrebten Gesamtschule verz\u00f6gert. Schultr\u00e4ger, Eltern und Kollegium lie\u00dfen in ihren Bem\u00fchungen, die Freiherr-vom-Stein-Schule zu einer Gesamt\u00adschule weiter zu entwickeln, nicht nach. Da gleiche Ziele auch f\u00fcr die Schulen in Grebenstein und Hofgeismar verfolgt wurden, ordnete der Regierungspr\u00e4sident die Bildung einer gemeinsamen Planungsgruppe f\u00fcr diese drei k\u00fcnftigen Gesamtschulen an. Aus dem Immenh\u00e4user Kollegium geh\u00f6rten Schulleiter Werner Wie\u00adgend, F\u00f6rderstufenleiter Friedrich-Karl Baas und ich dieser Pla\u00adnungsgruppe an. Deren Aufgabe war es, Informationsunterlagen \u00fcber Bildungsinhalte, Struktur- und Organisationsfragen zu erar\u00adbeiten, damit nach der mehrfach beantragten Genehmigung die Arbeit in den Gesamtschulen unverz\u00fcglich aufgenommen wer\u00adden konnte.<\/p>\n<p><strong>Die verbindliche F\u00f6rderstufe&#8230;<\/strong><\/p>\n<p>Nachdem 1972 die Kreise Hofgeismar, Wolfhagen und Kassel zu einem Gro\u00dfkreis zusammen\u00adgeschlossen worden waren, for\u00adderte der Kreis f\u00fcr alle Schulen die obligatorische F\u00f6rderstufe. Mit ihr konnte dann zum 1. April 1972an der Freiherr-vom-Stein-Schule begonnen werden. Durch den Kreiszusammenschluss entfiel auch der Widerstand aus dem ehemaligen Kreis Kassel gegen die Beschulung der Kinder aus M\u00f6nchehof in Immenhausen. Durch die Aufnahme dieser Sch\u00fcler war die gew\u00fcnschte Sechsz\u00fcgigkeit erreicht worden. Nach der Einf\u00fchrung der obligatorischen F\u00f6rderstufe zu Beginn des Schuljahres 1972\/73 bem\u00fchten sich alle Beteiligten &#8211; Kreis, Schule und Elternschaft &#8211; um eine m\u00f6glichst baldige Umwand\u00adlung der Schule in eine Gesamtschule. Nach mehrfachen Forderrungen des Kreisausschusses, der Gesamtkonferenz und vielen deutlichen Eingaben des Elternbeirates (hier hat sich besonders der damalige Schulelternbeiratsvorsitzende Otto R\u00fcdiger enga\u00adgiert) wurde zum 01.08.1974 die Freiherr-vom-Stein-Schule in eine Gesamtschule im Aufbau nach \u00a7 8 Hess. Schulgesetz, also eine additive Gesamtschule, umgewandelt. Es war f\u00fcr viele nicht die gew\u00fcnschte integrierte Gesamtschule, aber dennoch konnte die Mehrheit mit dieser Entscheidung leben. Mit dem Beginn der Gesamtschule war die Verselbst\u00e4ndigung der Grundschule, die heutige Lilli-Jahn-Schule, verbunden.<\/p>\n<p><strong>Aller Anfang ist schwer&#8230;<\/strong><\/p>\n<p>Durch die Entwicklung des Schulwesens zur Gesamtschule hin mu\u00dfte aber nicht nur viel p\u00e4dagogisches und organisatorisches Neuland bew\u00e4ltigt werden, auch der Landkreis als Schultr\u00e4ger war aufgefordert, die r\u00e4umlichen Voraussetzungen zu schaffen. Der Raumbedarf mu\u00dfte ermittelt und vom Regierungspr\u00e4siden\u00adten in Kassel genehmigt werden. Vor allem<br \/>\naber mu\u00dfte die Finanzierung sichergestellt werden. Dies war ohne Mittelzuwei\u00adsung des Landes Hessen nicht m\u00f6glich.<br \/>\nSo gab es viele Verz\u00f6ge\u00adrungen, weil \u00fcber 10 Gesamtschulen neu bzw. ausgebaut wer\u00adden mussten. Erhebliche r\u00e4umliche Engp\u00e4sse waren die Folge. Zwar war die \u201egro\u00dfe&#8220; Turnhalle vor der Bildung des Gro\u00dfkreises gebaut worden; der zun\u00e4chst vorgesehene Neubau einer Grund-schule war wegen fehlenden Geldes nicht m\u00f6glich. Dies hatte zur Folge, dass Grundschulklassen in die alte Schule in Udenhau\u00adsen ausgelagert werden mussten. Trotzdem fehlten in der Frei\u00adherr-vom-Stein-Schule mehrere Klassen- und Fachr\u00e4ume. Deshalb gab es bei steigender Sch\u00fclerzahl Wanderklassen und sogar Schichtunterricht an Nachmittagen.<\/p>\n<p>Erst im Jahre 1977 konnte die dringend notwendige Erweiterung durch einen Neubau auf dem Schulhof verwirklicht werden. Da aber die Sch\u00fclerzahl allein in der Gesamtschule bis zu ihrem end\u00adg\u00fcltigen Ausbau zum Schuljahresbeginn 1980\/81 auf 1025 gestiegen war, gab es immer noch einige Wanderklassen. Dieser Mi\u00dfstand behob sich erst, als Mitte der 80er-Jahre die Sch\u00fcler\u00adzahl erheblich zur\u00fcckging. Der R\u00fcckgang war nicht nur die Folge von weniger Geburten (Pillenknick), sondern auch mit dem Wechsel der Sch\u00fcler von Udenhausen<br \/>\nnach Grebenstein verbun\u00adden; einer Ma\u00dfnahme, mit der die Grebensteiner Kommunalpoli\u00adtiker nach jahrelangem Dr\u00e4ngen letztlich Erfolg hatten. Nach den ersten Anf\u00e4ngen der Freiherr-vom-Stein-Gesamtschule im Jahre 1974 bis zum 25. Jubil\u00e4um im Jahr 1999 gab es viele p\u00e4dagogische Fortschritte, aber auch einzelne R\u00fcckschl\u00e4ge. Ins\u00adgesamt kann sich die hervorragende Arbeit an der Immenh\u00e4user Gesamtschule jedoch sehen lassen.<\/p>\n<p><strong>Sanierung und Erweiterung<\/strong><\/p>\n<p>Die n\u00e4chste bauliche Erweiterung an der Freiherr-vom-Stein-Schule wird 1999 durch die Aufstockung der Werkr\u00e4ume erfolgen. Dadurch werden zwei Fachr\u00e4ume f\u00fcr den Musikunterricht errich\u00adtet, die durch den Einbau von beweglichen W\u00e4nden in eine Aula umgewandelt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Eine lange geplante Bibliothek wurde schlie\u00dflich neu auf dem vorderen Schulgel\u00e4nde errichtet. Sie wurde ebenso wie die komplette Schulsanierung und der Anbau an das Lehrerzimmer im Rahmen des Konjunkturpaketes 2009 abgeschlossen. 2010 wurde au\u00dferdem der Schulhof teilweise neu gestaltet. Alle Fachr\u00e4ume und eine Mensa wurden saniert und neu ausgestattet. Durch den F\u00f6rderverein konnte in Spielplatz vor dem F\u00f6rderstufengeb\u00e4ude und auf dem Schulhof zum Kampteil ein durch Gitter gesch\u00fctztes Ballsportfeld gebaut werden. Offen bleibt der Wunsch nach einem Versammlungsort f\u00fcr alle Sch\u00fcler, nach einer Pausenhalle die bei Wind und Wetter Schutz bietet.<\/p>\n<\/div>\n<p><em>(Bearbeitet und erg\u00e4nzt nach einem Beitrag \u00a0von Christian Stiegel von Marcus Leitschuh)<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Eine \u00dcbersicht der Entwicklung gibt es hier zum Download als PDF: <\/em><\/strong><a href=\"https:\/\/gesamtschule-immenhausen.de\/wp-content\/uploads\/Schulchronik.pdf\">Schulchronik<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von der Volksschule zur Gesamtschule Im Zuge der Landschulre\u00adform gr\u00fcndeten die Stadt Immenhausen und die Gemeinden Hohenkirchen, Holzhausen und Mariendorf im Jahr 1965 einen gemein\u00adsamen Schulverband. 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